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crystal-ice – wär ich reich lyrics

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[intro: crystal-ice & manuel]
crystal-ice: hey, kannst du mir etwas geld leihen?
ich brauche was zu essen, alter…
manuel: verp-ss dich, du penner!
crystal-ice: du bekommst es auch wieder, sobald ich etwas geld hab
manuel: okay, aber nur mit zinsen!

[strophe 1:]
wär ich reich, hätte meine mama ein haus!
sie will zwar nicht viel, doch hätte alles was sie braucht
zu viele ausgaben und ein zu geringes einkommen
decken nicht die rechnungen, die täglich reinkommen
freunde chillen im park oder im café
denn keiner kann sich leisten, richtig auszugehen
ich hab die schnauze voll davon im k-mmer zu versinken
und an träumen festzuhalten, die eh nichts bringen
ich will nie wieder vor dem schaufenster stehen
um mit nichts in den taschen dann nach hause zu gehen
ich seh k-mpels mit knarren breit zum raub
egal wohin man schaut, gibt’s den hang zum klauen
man versucht hier probleme mit dem whiskey lösen
ohne dran zu denken, dieser mist kann dich töten!
wir drehen uns ständig nur im teufelskreis!
verdammt, sollt’ ich jemals rauskommen, muss es heute sein!

[refrain:]
wär ich reich, würde ich den tag nie vergessen
alle meine leute hätten endlich was zu essen
wär ich reich, könnte mir die welt einen blasen
und ich würd’ mit der familie dieses viertel verl-ssen!
wär ich reich, würd’ ich ein imperium bauen
und rapper unterstützen, auf dem weg zu ihrem traum!
wär ich reich, dann würde ich trotzdem alle dissen
damit die wichser wissen, ich l-ss nichts auf mir sitzen!

[strophe 2:]
ich verkacke jede arbeit, weil rap für mich so wichtig ist
ich hab nur bei dem job das gefühl, d-ss es richtig ist
mein scheiß chef macht mein leben zur hölle!
wär ich reich, hätte ich gekündigt auf der stelle!
ich drück ihm einen spruch, weil mir der lohn nicht gefällt
und flieg raus ohne anspruch auf arbeitslosengeld
das war’s! der bürojob ist vorbei ab heute
und ich soll in die fabrik, zu diesen depressiven leuten
ich mag arbeit im takt, aber nicht am fließband
und die vorarbeiterinnen sind richtige biester!
einmal früh-, einmal spät- und einmal nachtschicht
du wachst auf und weißt nicht, ob es tag oder nacht ist
ein besserer job wär der weg hier raus
doch da ranzukommen, ist noch viel schwerer, als du glaubst
ich bin nicht bereit für einen chef zu schwitzen
der dein geld behält und für dich bleibt nur ein bisschen

[refrain]

[strophe 3:]
rapper kriegen keinen support von radios oder fernsehen
überall sind opfer, die die scheiße gar nicht ernst nehmen
es gibt zu viel h-ss in meiner eigenen stadt!
ich weiß nicht wieso, aber keiner gönnt einem was
scheiß auf tanzgruppen, die in meinem video nicht tanzen
und auch noch aufmucken, weil die texte zu hart sind
scheiß auf die djs, die nie etwas lokales spielen
genau wie die sprüher, die nie was für rapper sprühen
wer bezahlt die promo, um die plakate zu drucken?
labels wollen einen deal, aber nur um mich auszunutzen
ich zahl die produktion, den rest kann ich vergessen!
es reicht kaum aus, um die scheiß demo pressen!
langsam entwickelt sich der scheiß zu einem trauma!
vielleicht wach ich auf, weil es nur ein schlechter traum war
glaub mir es ist schlimm immer arm zu sein
und nicht mal baldrian hilft d-ss ich schlafen kann

[refrain]

[refrain bis fade out]